Mit viel Eigenleistung erbaut: Neue Lagerhalle für Räder bei NIESEN

In der zweiten Jahreshälfte 2017 entstand ein neues Räderlager auf dem Betriebsgelände von NIESEN. Die geschlossene Halle mit einer Grundfläche von rund 1.100 Quadratmetern bietet sämtliche Standards zur professionellen Lagerung. Fortan bietet NIESEN die Einlagerung von insgesamt 72.000 Fahrzeugrädern. Realisiert wurde die Architektur mit viel Eigenleistung durch die hauseigene Abteilung für Containeranlagen.

Lagerhalle erbaut aus Containern

Containeranlage meets Räderlagerung

Was hat die Einlagerung von Sommer- und Winterreifen mit dem Bau von Containeranlagen gemein? Zunächst einmal wenig, mag man denken. Nicht so jedoch bei NIESEN, denn hier hat man Übung in der Verquickung verschiedener Geschäftsfelder.

Seit 2006 schon bietet NIESEN umliegenden Autohäusern, etwa von VW oder Audi, eine komplette Räderlogistik für mehrere zehntausend Räder. Der Bedarf im Großraum Köln ist seitdem ungebrochen und so beschloss die Geschäftsleitung die Erweiterung der Kapazitäten. Um freie Bodenflächen auf dem Betriebsgelände in der Robert-Blum-Straße besser auszulasten, sollte ein neues Lagersystem vor allem für die Einlagerung von Rädern entstehen.

Nachdem Statik, Baugenehmigung und Fundament standen, konnte NIESEN sehr viel Eigenleistung in der Bauphase erbringen. Immerhin bietet das parallel laufende Geschäftsfeld »Containeranlagen« umfangreiche Kapazitäten an Know-how und Technik, um eine voll funktionstüchtige Halle weitgehend selbst errichten zu können. Die Erfahrung beim Bau großer Anlagen aus den stapelbaren, modularen Containersystemen konnte für die Betriebserweiterung also nahtlos eingesetzt werden.

  • Bau der Lagerhalle – Kran stapelt Lagercontainer
  • Innenansicht der Halle während des Baus

Modularität auf 66 x 20 Metern

Insgesamt 66 Standard-Lagercontainer bilden die beiden Außenwände an der Längsseite der stabilen Konstruktion – jede Wand besteht somit aus 11 Containern in einer Reihe, dreifach gestapelt. Die belastbaren Container halten problemlos den Unterbau des Daches aus: T-Träger und Stahlverstrebungen. Schließlich wurden die Kopfseiten der Halle verblendet und mit Rolltoren ausgestattet, so dass LKWs ein- und ausfahren können.

Auch die Stapelung und Montage der Container sowie Trägerelemente konnte von NIESEN selbst durchgeführt werden. Der tonnenschwer belastbare Kran-LKW, der zur Fahrzeugflotte gehört, hatte keine Mühe, sämtliche Bauelemente in die Höhe zu heben.

  • Reifenregal-Anlage
  • Aufzug in Containerhalle

Mehrere Monate dauerten die Arbeiten bis zur Fertigstellung des Lagersystems Anfang Dezember 2017. Nach einer finalen Abnahme konnte die Einbringung der ersten Lagergüter erfolgen.

Alleine die 66 Lagercontainer, die als Außenwände dienen, bieten 2.000 Kubikmeter Stauraum für verschiedenste Lagergüter. Die speziellen Räderregale, die im Innenraum der Halle montiert wurden, fassen insgesamt etwa 20.000 Räder. Ein Aufzug im Innern der Halle ermöglicht die schnelle Ein- und Auslagerung sämtlicher Güter.

Die neue Halle: Beispiel gelungener Synergien

Der erfolgreiche Bau der Halle erweitert nicht nur die Kapazitäten des Leverkusener Logistikers. Er ist auch ein weiterer Beleg für die Effizienz der Containeranlagen: Fast baukastenartig können die modularen Systeme kombiniert werden, um auch komplexere Lösungen für Büroräume, Eventarchitekturen oder eben Lagereinheiten zu realisieren. Letztlich ist das Projekt auch ein neues Beispiel für die Synergien der Geschäftsfelder bei NIESEN. Gewissermaßen aus Tradition sucht der Logistiker nach immer neuen Wegen, um in der Kombination mehr aus den einzelnen Bereichen herauszuholen.


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