Drei-Tonnen-Skulptur »Rubato« von Eva Hild schafft es über den Wassergraben in Malmö

Kunsttransport Düsseldorf-Malmö. Drei Nachtfahrten im überbreiten Sondertransport. Acht Tage Montage- und Lackierarbeiten. Ein letzter »Schwenk« mit dem 250-Tonnen-Autokran über den Wassergraben. Am 04. Juni 2015 dann: Einweihung der Skulptur »Rubato« von Eva Hild am endgültigen Ziel Bastionen, vor dem Kongress-Saal in Malmö.

Drei-Tonnen-Skulptur »Rubato« von Eva Hild schafft es über den Wassergraben in Malmö

Eva Hild ist bekannt für ihre frei geformten, amorphen Keramiken. Mehrdimensional scheinen sich die Körper in sich selbst zu winden. Sie bilden organische Formen, die aus jeder Perspektive neue Zugänge zur Skulptur und den ihren Flächen und »Höhlen« bieten.

Der überwiegende Teil der Arbeiten Hilds präsentiert sich in durchaus menschlichen Größenmaßstäben. Eher selten ragen die Werke über den Kopf des Betrachters hinaus. Anders die Aluminium-Skulptur »Rubato«: Mit einem Ausmaß von neun Metern Länge, fünf Metern Breite und vier Metern Höhe gehört sie durchaus zu den großformatigen Arbeiten ihrer Gattung. Ein solches Format, das einen Transport nicht ganz einfach macht …

Nach der Fertigstellung in der Kunstgießerei Schmäke in Düsseldorf stand der übergroßen Skulptur schließlich ein weiter Weg an den Bestimmungsort bevor. Als Ort der öffentlichen Präsentation war das schwedische Malmö gewählt. Die eher geradlinige Architektur des Kongress-Saales, direkt an einem Wassergraben gelegen, würde durch die Arbeit Hilds einen schwungvollen Kontrast erhalten.

Ein dreitägiger Sondertransport mit Polizeieskorte

Die Kunstgießerei Schmäke, seit vielen Jahren gut bekannt mit NIESEN, wählte den Kunstspediteur aus Leverkusen für den Transport nach Schweden. Gemeinsam hatte man schon viele Transporte ins Ausland durchgeführt.

Echte Routine stellt sich hingegen bei den wenigsten Kunsttransporten mit derart großen Arbeiten ein. Das Gewicht von »Rubato«, drei Tonnen, war zwar keine besondere Herausforderung. Vielmehr aber die Größe: sie machte einen Sondertransport mit einigen Zusatzanforderungen unabwendbar. Auch die Tatsache, dass die Skulptur in zwei Teilen transportiert werden konnte, vereinfachte die Sache wenig. Die beiden Teile blieben ein Überformat.

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05. Mai: Los ging der Transport nach sorgfältigen Verpackungsarbeiten durch eine von NIESEN beauftragte Spezialfirma. Bald waren die beiden Einzelteile wie mit einer zweiten Haut versehen: verschiedene Spezialfolien, die an der Skulptur erhitzt wurden, boten einen sicheren Schutz.

Für den eigentlichen Kunsttransport waren vielfältige Genehmigungen und Maßnahmen vonnöten und im Vorfeld arrangiert worden. Eine Baustelle auf den deutschen Autobahnen war zu demontieren (und schließlich wiederherzustellen), so dass der überbreite Sattelschlepper überhaupt vorbeifahren konnte. Begleitet wurde der Transport teils von der Polizei und dauerhaft von einem BF3-Fahrzeug. Nach der Fährüberfahrt von Travemünde nach Malmö gesellten sich dann zwei schwedische Polizeifahrzeuge zum Kunsttransport innerhalb Malmö City.

Mehrtägige Montagearbeiten im übergroßen Zeltkubus

08. Mai: Der erste Teil des Kunsttransports war schließlich vollbracht: »Rubato« befand sich nach drei Nachtfahrten fast am Ziel. Aber nur fast, denn noch stand die Montage und die Überquerung des Wasserkanals vor dem Kongress-Saal bevor.

Die Öffentlichkeit musste sich noch ein wenig gedulden, um einen Blick auf die neue Kunst in ihrer Stadt werfen zu können. In einem temporär installierten Zelt mit einer Kantenlänge von etwa zehn Metern begannen die Montagearbeiten blickdicht. In Ruhe konnten die Spezialisten der Kunstgießerei Schmäke beginnen, beide Einzelteile zusammenzufügen. Die Hebetechnik von NIESEN unterstützte die Schweiß- und Schleifarbeiten. Vier Tage dauerten alleine diese Arbeitsschritte, die Lackierarbeiten nahmen nochmals vier Tage in Anspruch.

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250-Tonnen-Kran hebt »Rubato« über den Wassergraben

Schließlich war es aber soweit. »Rubato« legte die letzten Meter an den künftigen Standort zurück. Da zwischen dem Montageort und der prominenten Stelle vor dem Kongress-Saal noch ein Wassergraben lag, wurde ein 250-Tonnen-Autokran geordert. Der verfügte über die nötige Kraft und Reichweite, um die fein gearbeitete Skulptur über das Hindernis zu heben. An Ort und Stelle begannen schließlich die letzten Installationsarbeiten. »Rubato« war am Ziel.

04. Juni: Ein paar Tage waren schon vergangen bis zur Einweihung der Arbeit – die Menschen in Malmö konnten sich mit dem neuen kleinen Wahrzeichen bereits gut anfreunden. Unter Beisein der Künstlerin Eva Hild wurde «Rubato« am 04. Juni 2015 schließlich auch offiziell der Öffentlichkeit übergeben. Selbstverständlich nicht ohne musikalische und tänzerische Begleitung.

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