Fernsehturm Angelburg 15 Meter kürzer. Geodis transportiert Sendetechnik von Hessen nach NRW

Im Oktober 2020 wurde der mittelhessische Fernsehturm Angelburg um 15 Meter gekürzt. Der internationale Logistiker Geodis transportierte den entfernten Teil des Sendeturms nach Velbert, nachdem ein Transporthubschrauber das Bauteil auf den Boden geholt hatte.

Fernsehturm Angelburg

Seit 1968 strahlt der höchste Fernsehturm Mittelhessens verschiedene Fernsehprogramme in die Haushalte der Region, darunter ARD und ZDF. Für Mobilfunkbetreiber dient die schlanke Architektur auf dem Berg Angelburg als Sendemast. Zudem läuft die Kommunikation von Polizei und Katastrophenschutz über die riesige Antenne.

Bis zum 20. Oktober 2020 maß der Fernsehturm Angelburg noch 171 Meter Höhe. Am Tag darauf war das Gebäude um ganze 15 Meter geschrumpft. Ein Transporthubschrauber vom Typ Kamov KA 32 hatte die oberste Spitze des Sendeturms an die Haken genommen und auf den Erdboden gebracht.

Ursache für den Rückbau der Turmspitze war die Abschaltung des DVB-T1-Senders Angelburg im April 2018. Dadurch war die im oberen Teil des Mastes befindliche Sendetechnik überflüssig und konnte demontiert werden.

Geodis mit Transport nach Langenberg beaufragt

Die in die Jahre gekommene Technik wurde daraufhin nach Velbert befördert. Hier, im Stadtteil Langenberg, befindet sich ebenfalls ein Stück deutscher Geschichte. Die vom Westdeutschen Rundfunk (WDR) betriebene Sendeanlage Langenberg gehört zu den ältesten deutschen Rundfunk-Standorten. Schon 1928 wurde hier erstmals gesendet. Bis heute ist die Anlage ein wichtiger Baustein in der Radio- und Fernsehversorgung der Menschen bis in die Niederlande hinein.

  • Transportgut vor Abtransport
  • Bauteil an Kran
  • Sendemast auf Sattelschlepper
  • Sendemast auf Sattelschlepper

Für den Sondertransport von Hessen nach Nordrhein-Westfalen war der weltweit tätige Logistiker Geodis beauftragt, der ein fester Vertragspartner des WDR ist. Die Geodis-Abteilung »High Tech« sollte das Bauteil sicher ans Ziel bringen. Der zylindrische Körper aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) wog 1,5 Tonnen bei einem Durchmesser von bis zu zwei Metern.

Als Subunternehmer hatte Geodis den langjährig verbundenen Partner NIESEN involviert. Am 22. Oktober fuhr deshalb ein gelber Spezial-LKW aus Leverkusen auf den Berg Angelburg. Der integrierte Kran hob die Sendetechnik vorsichtig auf den Sattelschlepper.

Gut gesichert ging das Transportgut am gleichen Tag nach Velbert, wo es neben dem 301 Meter hohen WDR-Sendemast »Hordtberg« abgelegt wurde. Dort wird die Technik weitere Verwendung finden.

  • WDR-Sendemast »Hordtberg«WDR-Sendemast »Hordtberg«

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