Hitdorf bei 200-jährigem Hochwasser geschützt

Auch 2017 konnte NIESEN zeigen, dass Leverkusen-Hitdorf im Falle eines starken Anstieg des Rheinpegels geschützt ist. Wie schon 2010 errichtete der Logistiker innerhalb weniger Stunden eine 910 Meter lange Hochwasserschutzmauer. Der in Aufsicht der Technischen Betriebe Leverkusen errichtete Wall kann die Anwohner bei einem 200-jährigen Hochwasser vor Überschwemmungen bewahren.

Aufbau der Hochwasser-Schutzwand in Leverkusen-Hitdorf

Schneller als das Wasser kommen kann

Glücklicherweise handelte es sich am 24. Oktober nur um einen Testlauf. Der Kölner Rheinpegel lag im Normalbereich und so musste kein Anwohner eine Überschwemmung fürchten. Immer wieder tritt erfahrungsgemäß aber der Ernstfall ein, zuletzt bei den Jahrhunderthochwassern 1993 und 1995. Hier traf es auch die Hitdorfer hart, als deren Keller überschwemmt waren.

Eine Kombination aus fester und mobiler Hochwasserschutzwand soll die Bürger seitdem vor derartigen Bedrohungen bewahren. Bis zu einem Wasserstand von 9,80 m Kölner Pegel schützt eine dauerhafte Betonmauer vor dem Wasser. Zeichnet sich ab, dass der Pegel noch weiter steigt, wird eine mobile Schutzwand zeitweise aufgesattelt, die sogar vor einer Wassersäule von 11,90 m Höhe schützt.

Eine derartige Höhe ist äußerst selten und deshalb sprechen die Experten von einem 200-jährigen Hochwasser. Dennoch ist im Ernstfall Effizienz gefragt, denn die Errichtung des Zusatzwalls muss buchstäblich schneller erfolgen als das Wasser kommen kann. Alle sieben Jahre ist deshalb ein Probeaufbau vorgeschrieben, der nicht nur die Technik überprüft, sondern auch den ausführenden Logistiker beim Aufbau »im Training hält«.

  • 910 Meter lange Schutzwand (Foto 2010)
  • Montage der Vertikalstreben am frühen Morgen
  • LKW mit Vertikalstreben für Hochwasser-Schutzwand
  • Montage der Schutzwand für Hochwasser

Ein 910 Meter langer Wall entsteht in sechs Stunden

Seit 2010 ist NIESEN als ausführender Logistiker für die Errichtung der Mauer im Boot. Schon vor sieben Jahren holte der Leverkusener Logistiker Tausende Bauelemente aus den Lagern, um diese zügig zu einer fertigen Wand zu montieren.

Am 24. Oktober 2017 wiederholte sich das logistische Schauspiel unter Federführung der Technischen Betriebe Leverkusen. Schon in den frühen Morgenstunden verluden LKWs von NIESEN die ersten Bauteile, um sie nach Hitdorf zu bringen. Im ersten Schritt fuhren die Fahrzeuge die gesamte Strecke ab, um alle paar Meter einen senkrechten Doppel-T-Träger auf die Betonmauer zu verschrauben. Gleich hinterher folgten weitere Transporter, von denen die Mannschaft auch die Querbalken zu einer dichten Wand befestigten. Sechs verschließbare Tore regeln die Zufahrten zu den Straßen und können bei Bedarf wasserdicht geschlossen werden.

Nur sechs Stunden benötigten die Teams von NIESEN für den erfolgreichen Aufbau der 910 m langen Konstruktion. Zur Zufriedenheit der Technischen Betriebe, denn mit dieser Geschwindigkeit wird NIESEN das Wasser im Ernstfall definitiv einholen.

Video zur Installation der Hochwasserschutzwand


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